Alle Karten liegen vom ersten Zug an offen. Nichts ist verdeckt, also hängt nichts vom Glück ab.
FreeCell legt alle zweiundfünfzig Karten offen in acht Spalten aus und gibt dir vier freie Zellen, in denen du eine Karte zwischenparken kannst. Es gibt keinen Talon und nichts Verdecktes, deshalb ist jede Partie ein Rätsel, das sich wirklich lösen lässt, und kein Blatt, auf das man nur hoffen kann.
Bei Klondike liegt ein Drittel der Karten verdeckt, und der Talon entscheidet über den Verlauf. FreeCell hat beides nicht: Du siehst von Anfang an alles, eine verlorene Partie ist also ein Fehler, aus dem man lernt, und kein schlechtes Blatt. Dafür musst du mehrere Züge vorausdenken — eine unbedacht belegte Zelle ist eine Zelle, die später fehlt.
Ziel ist es, alle zweiundfünfzig Karten auf die vier Basisstapel zu bringen, jeden vom Ass bis zum König in einer Farbe.
Anders als bei Klondike, wo ein erheblicher Teil zufälliger Blätter keine Lösung hat, gibt es bei FreeCell praktisch immer eine. Wenn du verlierst, lag es nicht an den Karten — nimm den Zug zurück und finde die Linie, die du übersehen hast.
Beinahe. Von den klassischen nummerierten Blättern gilt nur eines als unlösbar, und unter zufälligen Blättern sind die unlösbaren ein Bruchteil eines Prozents. Praktisch heißt das: Wenn du verlierst, lässt sich dasselbe Blatt mit besserem Spiel gewinnen.
Eine plus die Anzahl freier Zellen, verdoppelt für jede leere Spalte. Mit zwei freien Zellen und einer leeren Spalte sind es sechs Karten. Ziehst du in genau diese leere Spalte, zählt sie nicht mit — dann sind es weniger.
Jede beliebige Karte. Das ist ein echter Unterschied zu Klondike, wo nur ein König eine leere Spalte eröffnen darf, und darum ist eine leere Spalte bei FreeCell so wertvoll.
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