Lange Narde, wie man sie von Moskau bis Baku spielt: Beide Seiten beginnen mit allen fünfzehn Steinen auf dem Kopf und ziehen gegen den Uhrzeigersinn über das ganze Brett. Niemand wird geschlagen — es gewinnt, wer dem Gegner den Weg versperrt und als Erster zu Hause ist.
Deine Steine beginnen auf dem Kopf oben rechts und ziehen gegen den Uhrzeigersinn in dein Heimfeld unten rechts. Die Steine des Gegners beginnen unten links und ziehen genauso herum — in sein Heimfeld oben links.
Nach zwei Sechsen stünde der erste Stein vor dem Kopf des Gegners, wo er nicht hin darf, und der Rest des Wurfs ginge verloren. Deshalb lassen 6-6, 4-4 und 3-3 beim ersten Wurf einen zweiten Stein starten. Danach gilt wieder: ein Stein pro Zug vom Kopf.
Das letzte Viertel des Weges, sechs Punkte. Beide Seiten ziehen in dieselbe Richtung, vom Kopf zum eigenen Heimfeld: deins ist hier das Viertel unten rechts, das des Gegners oben links. Abtragen darfst du erst, wenn alle fünfzehn Steine zu Hause sind. Auf diesem Brett ist dein Heimfeld in der ersten Partie markiert und leuchtet, solange du abträgst.
Ein Sieg, bevor der Gegner auch nur einen Stein abgetragen hat. Er zählt zwei Punkte statt einem. Einen dreifachen Sieg wie im Backgammon gibt es in der Langen Narde nicht.
Ja, bis du Fertig tippst: Zurück nimmt einen Stein nach dem anderen zurück, den letzten zuerst. Sind alle Zahlen gespielt, wartet der Zug auf Fertig — oder einen Tipp auf die Würfel.